Kinderkamera Kidizoom von vtech

Diesmal gibt es einen Testbericht von einer sehr guten Freundin. Viel Spaß damit:

Heute möchte ich euch eine Kinderkamera für Mädchen (rosa, violett) vorstellen. Es handelt sich hierbei um die Kidizoom Kid 2 von vtech.

Kauf und Preis:
Gekauft wurde die Kidizoom Kid 2 im Oktober 2017 über Spielemax Online, als Preisaktion für rund 42 € inkl. Versand nach Hause. Ohne die Preisaktion hätte sie mehr gekostet. Bei amazon zahlt man dafür rund 60 Euro.

Funktionalität:
Die Bedienbarkeit ist kinderleicht -auch für Kinder, die noch nicht lesen können. Beispielsweise ist die Zoomfunktion am rechten Rand der Kamera mit dem größer- und kleiner-Button zu erkennen. Zum Ranzoomen drückt das Kind einfach auf den Button mit dem großen Baum und zum wegzoomen auf den Button mit dem kleineren Baum. Es gibt eine An-/Aus-Taste, eine Home-Taste, eine OK-Taste zum Bestätigen, sowie eine X-Taste für zurück und ein Steuerkreuz. Oben rechts auf der Kamera ist der Knopf zum Fotografieren. Unten an der Kidizoom befinden sind sich die Zugänge für das USB-Datenkabel und ein Fach für eine MicroSD-Speicherkarte.  Die Kidizoom besitzt ein 1,8 LCD-Farbdisplay, hat einen 4 x digitalen-Zoom und 2.0 Megapixel. Der interne Speicher umfasst ca. 140 Fotos oder ungefähr 9 Minuten Videoaufnahme. Mit einer zusätzlichen Speicherkarte, kann man noch mehr Bild- und Videomaterial auf der Kamera speichern. Mit einem Micro-USB-Datenkabel kann eine Verbindung zum Pc hergestellt werden. Sowohl die Speicherkarte, als auch das Datenkabel sind nicht im Lieferumfang enthalten.

Spielweise:
Die Spielweise ist simpel. Sobald man die Kidizoom eigeschaltet hat, öffnet sich direkt die Fotografier-Funktion. Man kann auf den Home-Button drücken und es öffnet sich das Menü. Dort kann man auswählen, ob man Fotos oder Videos aufnehmen möchte. Danach folgt der Auswahlpunkt Wiedergabe. Dort kann man sich die Videos anschauen, die man aufgenommen hat. Beim Button Spiele findet man 4 Minispiele: Häschen hüpf (Geschicklichkeitsspiel), Formen-Zug (Denkspiel), Wo ist das Ufo? (Geschicklichkeitsspiel) und Würmer-Labyrinth (Denkspiel). Beim mittleren Button „Kreative Effekte“ kann man Fotos, die man gemacht hat, in einem Editor bearbeiten oder ein Video bearbeiten oder mit der Gesichtsanalyse spielen. Bei den ersten beiden können spaßige Effekte eingebaut werden. Bei der Gesichtsanalyse fotografiert man das Gesicht und dann wird per Zufallsgenerator ermittelt zu wie viel Prozent man Engelchen oder Frechdachs ist. Zum Schluss kann man noch die Stimmbearbeitung auswählen. Hier kann nach Belieben eine Audio aufgenommen und lustig verzerrt werden.

Zurück im Menü folgen die Einstellungen: Lautstärke, Speicher, Auflösung, Frequenz, Einstellen von Datum und Uhrzeit und die Sprache. Beim Speicher wird einem angezeigt, wie viel Speicher belegt bzw. noch frei ist und man hat die Möglichkeit, Dateien zu löschen. Bei der Auflösung der Megapixel kann man zwischen 2.0 MP und 0,3 MP wählen. Ist die Anzahl der MP geringer, passen logischerweise auch mehr Fotos auf den Speicher. Bei der Frequenz der Videos, ist wählbar zwischen 50 Hz und 60 Hz. Bei den Sprachen ist zwischen Deutsch, englisch und französisch wählbar.  Ist die Kamera einige Minuten inaktiv, schaltet sie sich automatisch aus.

Stabilität und Design:
Die Kamera ist im Grunde sehr robust. Sie ist uns bisher noch nicht runtergefallen, daher kann ich auch nicht genau sagen, wie die Stabilität bei Stürzen ist. Allgemein liegt sie gut in der Hand. Dadurch, dass die Seiten rund und dick sind, können die Kinder die Kamera gut festhalten. Zusätzlich befindet sich eine Armschlaufe dran, damit man sich die Kamera zur Sicherheit um das Handgelenk machen kann. Das äußere Design ist für Mädchen angepasst. Vorne sind Blumen drauf und die Kamera ist in „Mädchenfarben“ gehalten – also, rosa, lila, pink. Die Griffe an den Seiten bestehen aus weichem Gummi, so dass das Handling angenehm ist. Jedoch ist die Kamera schwer und für manch einen wirkt sie sicher klobig. Dies ist jedoch Geschmackssache. Sie ist aufgrund ihrer Form relativ schwer.

Fazit:
Die Kamera ist ganz toll gemacht und für den ersten Kontakt und Gebrauch mit so einem Gerät ein guter Einstieg für Kinder. Ich habe den Mädchen eine Kinderkamera gekauft, bevor ich ihnen eine richtige Digitalkamera gebe. Sie sollen ersten lernen, damit umzugehen und für sich selbst schauen, ob Fotografieren ihr Ding ist. Das Fotografieren kann geübt und vertieft werden. Und wenn das mal langweilig ist, gibt es abwechslungsreiche Spiele. Einen halben Stern ziehe ich ab, weil die Bildqualität schon sehr zu wünschen übrig lässt. Aber gut, was will man erwarten, bei einer Kamera mit nur 2 MP.

Grundsätzlich finde ich die Kidizoom super gut und die Mädchen haben selbst Monate später immer noch Spaß damit. Sie fotografieren gern damit alle möglichen Sachen. Videos werden gemacht, wenn sie tanzen oder singen oder wenn wir Besuch zuhause haben. Die Stimmverzerrung wird nicht ganz so oft benutzt, aber dafür die Minispiele. Es ist also selbst nach Monaten immer noch nicht langweilig geworden und die Kamera wird von den Kindern regelmäßig und gern benutzt. Sie haben ihre eigene Kamera und sind nicht auf die Kamera oder das Handy der Eltern angewiesen.

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