Höllenfeuer

Ich muss feststellen, seit ich als Texter und Autor tätig bin, lese ich auch automatisch mehr. Daher werdet ihr immer öfter Buchrezensionen von mir lesen. Im Dezember habe ich mich erstmals an einen Psychothriller gewagt. Das Buch habe ich beim normalen Wocheneinkauf im Vorbeigehen gekauft. Es war also nicht geplant und stand nicht auf meiner Wunschliste (die nach meiner ersten Buchmesse im Nov. 15 ganz schön gewachsen ist). Aber nun ja, lest meine Meinung dazu.

Titel: Höllenfeuer
Genre: Psychothriller
Autor: Jack Lance
Übersetzer: Axel Plantiko
Verlag: Editionnova Köln
Erscheinungsjahr: 2010
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 316
Kauf: Ich habe das Buch für ca. 2 € bei Aldi gekauft.

Cover: Auf dem Cover befindet sich ein Schmetterling, welcher aus Feuer besteht. Der Hintergrund ist schwarz-gelb. Über dem Schmetterling steht der Name des Autors. Unter dem Bild der Buchtitel und das Genre. Ich finde das Cover ansprechend. Es brachte mich dazu, das Buch in die Hand zu nehmen und den Text der Rückseite zu lesen.

Das Buch gibt es zudem von einem anderen Verlag. Hier ist das Cover oben rot und unten weiß. Auf dem unteren Teil steht in Rot der Titel und darunter eine Botschaft, welche später im Buch wiederzufinden ist. Der Bastei Lübbe Verlag hat diese Auflage herausgebracht. Sie ist von 2010. Bei meiner Ausgabe habe ich kein Erscheinungsjahr gefunden, weswegen ich das der anderen gewählt habe. Die Zeitenzahlen sind gleich.

Höllenfeuer

Inhalt: Jasons Evans arbeitet in einer Werbeagentur und führt ein ganz normales Leben. Er hat eine Frau und ein Haus. Allerdings leidet er unter Pyrophobie – der Angst vor Feuer, deren Ursache er nicht kennt. Eines Tages bekommt er von unbekannter Herkunft ein Polaroidfoto mit seltsam, drohender Botschaft. Es folgen weitere Bilder mit Sätzen, die sein Todesdatum nennen, aber auch so formuliert sind, als wäre er bereits tot. Das alles lässt Jason nicht los. Er hat noch ca. einen Monat bis zu besagtem Datum und er begibt sich auf eine Reise, die ihn in seine Vergangenheit führt. Seine Frau begleitet ihn, doch sie leidet unter den Auswirkungen der Botschaften. Ihre Ehe droht zu zerbrechen…

Meine Meinung: Zu Beginn fand ich das Buch sehr langatmig und gar nicht spannend. Von einem Psychothriller hätte ich mehr Nervenkitzel erwartet. Doch dann wurde es mysteriös und etwas „übernatürlich“. Wobei ich nicht übertreiben möchte, also hier ist weder mit seltsamen Wesen noch mit Magie oder ähnlichem zu rechnen. Jedoch waren genau diese Dinge die, die mich fesselten und dazu brachten, das Buch bis zum Ende zu lesen. Der mittlere Teil und das Ende des Buches waren einfach toll, nur die Einleitung war eben nicht so meins. Dennoch würde ich das Buch weiterempfehlen. 
Der Schreibstil ist gut und es gibt nur wenig zu meckern. Schreibfehler waren auch drin, aber bisher hab ich (wenn ich mit recht entsinne) noch nie ein komplett fehlerfreies Buch gelesen. Es waren nur wenige Fehler, doch einer störte mich sehr. Im Buch tauchen zwei Schlüsselwörter auf, deren Bedeutung nicht sofort klar ist. Auch Jason kennt sie nicht und möchte diese Wörter entschlüsseln. Eines dieser Wörter wird plötzlich anders geschrieben und das verwirrte, da mir nicht gleich klar war, ob es Absicht ist (was es wohl nicht war). Hier hätte mehr aufgepasst werden müssen. Daher ziehe ich einen viertel Stern ab. Sonst ist es toll zu lesen. Ich habe die letzten zwei Drittel des Buches an einem Tag durchgelesen, wobei man am Ende schon etwas mitdenken muss.
Es wird wohl nicht das letzte Buch in dieser Richtung gewesen sein, welches ich lese.

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